Mittwoch, 29. August 2012

*Tag* Abwechslung mit "Ein Buch, das..."

Um mal etwas Abwechslung in die Tags zu bringen, dachte ich mir, dass ich heute, bevor ich den letzten "8 Dinge über mich"-Tag beantworte, erst den Tag von Buchlabyrinth mache. Der ist nämlich echt toll und dreht sich um unser Lieblingsthema Bücher ;)

Ein Buch, das

... dich zum Lachen gebracht hat.

Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst von Jess Jochimsen. Ich lese es gerade und viel will/darf ich dazu noch nicht sagen, da es ein Rezensionsexemplar mit Sperrfrist ist. Eins sei aber gesagt: Lachen ist garantiert!


... dich zum Weinen gebracht hat.

Das ist echt schwer. Ich gehöre nämlich zu den Menschen, die eigentlich nie bei Büchern (und auch bei Filmen) weinen müssen. Ich bin insgesamt (bei Verabschiedungen,...) immer die Letzte, die heult. "The Boy in the Striped Pyjamas" ist so ziemlich das Einzigste Buch, bei dem in den letzten Jahren geheult habe. Und ich habe auch nicht während des Lesens geweint, sondern nachdem ich mit dem Ende durch war und noch mal darüber nachgedacht habe...


... dich nachdenklich gemacht hat.

Über das Thema habe ich in sonst keinem anderen Buch bis jetzt gelesen. Besonders bewundernswert finde ich, wie Colbert sich um seinen geistig-behinderten Bruder kümmert, obwohl er selbst ja noch zu Schule geht. Außerdem schafft es Simpel, trotz seiner Behinderung, den Mitbewohner in ihrer WG durch seine ehrliche, kindliche Art zu helfen ihr Leben zu ändern. Das Buch hält unserer Gesellschaft einen Spiegel vor. Es zeigt, wie viele Menschen mit Abneigung und Vorurteilen Behinderten gegenübertreten.


... dich nicht losgelassen hat.

Das Buch gehört zu den Büchern die man meiner Meinung nach definitiv gelesen haben sollte. Die Geschichte um Liesel, die während des zweiten Weltkriegs spielt, lässt einen nicht mehr los. Sehr außergewöhnlich ist das Buch dadurch, dass es auch Sicht des Todes geschrieben ist.


... dich total enttäuscht hat.

Ich könnte jetzt so einige Schullektüren aufzählen, da ich von denen aber noch nie viel erwartet habe, geht dieser Punkt an Neva. Eigentlich hat das Buch von der Grundidee ziemlich viel Potential. Die Zukunftswelt in der Neva lebt ist erschreckend, aber keineswegs abwegig. Somit ist eigentlich schon mal eine gute Basis für eine Dystopie vorhanden. Nur leider war es das dann auch schon. Mit Neva und auch den anderen Charakteren konnte ich mich rein gar nicht identifizieren. Und Nevas Beziehung zu Braydon nervte mich von Seite zu Seite mehr. Irgendwann quälte ich mich nur noch durch das Buch, da die Autorin auch mit der Handlung nicht überzeugt und das Ende war dann die absolute Enttäuschung.


... dich überwältigt hat.

Die Geschichte von Jack und Ma ist so emotionsvoll. Man leidet mit ihnen mit und kann sich dann an den kleinen Dingen erfreuen, die wir im Leben normalerweise einfach übersehen, da sie für uns selbstverständlich sind. Jack und Ma leben dagegen gefangen in einer kleinen Gartenhütte. Jack ahnt von ihrer Gefangenschaft am Anfang des Buches noch überhaupt nichts, da seine Muttere ihm sein "Leben" so angenehm wie möglich gestalten möchte. Dabei leidet Jacks Mutter unglaublich unter der Situation und Jack ist praktisch ihr einzigster Sonnenschein in Raum, der einzigste Grund, warum sie noch weiter leben möchte. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und gehofft, dass sie endlich freikommen und ein richtiges Leben führen können.


... dich positiv überrascht hat.

Ich habe das Buch letztes Jahr meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt. Ich habe praktisch Ewigkeiten in der Buchhandlung verbracht, um ein Buch für sie auszusuchen, da wir einen unterschiedlichen Geschmack haben, was Bücher betrifft. Schließlich habe ich mich für Luzie & Leander entschieden und gehofft, dass es ihr gefällt. Das hat es! Und da ich dann selbst auch neugierig war, habe ich es einfach auch selbst gelesen. Wie gut es mir gefallen hat, zeigt sich schon darin, dass ich mir sofort die nächsten Bände gekauft habe ;) Es ist lustig, Ideenreich, hat gaaaaanz tolle Charaktere und ist garantiert nicht langweilig.


... du nicht beenden wolltest, weil es so gut war.

Ich habe ja schon Rubinrot und Saphirblau geliebt. Und das Buch war, wenn das überhaupt noch geht, noch besser als die ersten zwei Bände. Es war spannend, abenteuerlich, romantisch und natürlich richtig lustig. Ich wollte einfach nicht, das es zu Ende ist, weil ich damit Gwen, Gideon, Xemerius,... endgültig auf Wiedersehen sagen musste.


... du nicht aus der Hand legen konntest.

 Madeline und Jonathan sind einem von Anfang an sympathisch und der Schreibstil von Guillaume Musso lässt einen schnell in die Handlung eintauchen. Das aus dem simplen Vertauschen der Handys allerdings eine solche spannende Geschichte wird, hätte ich definitiv nicht gedacht. Nach und nach erhält man ein Puzzle aus Informationen und das Buch wird zunehmend immer spannender bis man es schließlich durchaus mit einem Krimi vergleichen kann. Ich habe das Buch trotz seinen stolzen 600 Seiten beinahe in einem Rutsch durchgelesen.


... du abgebrochen hast.

Das Buch klang wirklich interessant. Die Idee, das Janie die Träume anderer sieht, hat mir gut gefallen. Leider haperte es an der Umsetzung gewaltig. Der Schreibstiel von Lisa Mcmann ist derart holprig, dass ich mich einfach nicht auf das Buch konzentrieren konnte. Ich kam einfach nicht in das Geschehen hinein (das vielleicht wirklich interessant war), da durch den Schreibstil einfach kein Lesefluss möglich war. So habe ich ziemlich schnell aufgeben und das Buch zur Seite gestellt.


... du eigentlich nie lesen wolltest.

Viele Bücher gibt es für diese Kategorie definitiv nicht. "Der Brief für den König" zählt dazu, weil wir in der fünften (oder sechsten?) Klasse abstimmen durften, welches Buch wir lesen wollten. Zur Auswahl gab es ein paar Bücher, die von unserer Lehrerin vorgegeben waren. Unteranderem "Der Brief für den König". Gegen das Buch war ich damals sofort. Ich glaube, ich dachte damals (mit meinen 10 oder 11 Jahren) so was ähnliches wie "Das ist doch total das Jungsbuch. Irgendwelche doofe Ritter und eine gefährliche Reise. Warum lesen wir in der Schule immer nur Jungsbücher?!" Demzufolge habe ich natürlich nicht für das Buch gestimmt, sondern für irgendein anderes (welches weiß ich nicht mehr). Tja, ich wurde leider überstimmt, aber im Nachhinein fand ich das dann gar nicht mehr schlimm, da mir das "Jungsbuch" dann doch gefallen hat ;)


... das du als letztes in der Schule gelesen hast.

Unser Lehrer hat uns ganz begeistert erzählt, dass das einer der ersten (wenn nicht sogar der erste!) Krimi gewesen ist. Bloß irgendwie fand ich es rein gar nicht spannend. Den Mörder hat man allerspätestens ab der Hälfte gekannt und danach hat das liebe Fräulein von Scuderi praktisch nur noch Leute davon überzeugen wollen, das der Mann, der verhaftet wurde, unschuldig ist. Laaaaaangweilig. Noch dazu gab es viele Informationen über die Zeit und das Leben in Paris in diesem Jahrhundert, die vielleicht recht interessant hätten sein können, wenn sie annähernd mit dem Fall im Buch etwas zu tun gehabt hätten und nicht über einige Seiten bis ins Detail erörtert worden wären.


... auf deinem Nachttisch liegt.

Ich habe leider keinen Nachttisch. Aber wenn ich einen hätte, würde da "Krieg ich schulfrei, wenn du stirbst?" liegen, was ich (wie ja schon oben erwähnt) gerade lese.


... du unbedingt als nächstes lesen möchtest.

Normallerweise entscheide ich ja recht spontan, was ich als nächstes lese. Da ich "An und für Dich" aber bei Lovelybooks für die Leserunde gewonnen habe, kommt wahrscheinlich das als nächstes dran.


Und weil alle guten Dinge drei sind, werde ich den Tag an die lieben Blogger von diesen Blogs weiterreichen:

Und falls sonst jemand den Tag beantworten will, darf er dass natürlich auch gerne ;)

Kommentare:

  1. Wie toll, danke für den Tag, liebe Filo! Eine super Möglichkeit, neue Bücher zu finden. Jetzt hab ich richtig Lust Saphirblau und Smaragdgrün zu lesen! Und Die Bücherdiebin steht schon ewig auf meiner Wunschliste :). Ich werde mich im Laufe der nächsten Tage an meinen Post setzen.

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  2. Deine Fragen:
    Also ich habe dann auch noch eine Frage. Die gelesenen Bücher zählen ja nur zur Bonusaufgabe, wenn sie rezensiert sind. Muss die Rezension dann auch bis spätestens 31.08 23:59 Uhr online sein, oder geht es z.B. auch noch, wenn die Rezension am 01.09 auf den Blog geht und man dir dann die Nachricht danach schickt?
    Und dann noch: Wenn man jetzt ein Rezensionsxemplar bekommen hat und es eine Sperrfrist für Rezensionen (bis z.B. Mitte September) gibt, kann man das Buch dann einfach nicht zur Bonusaufgabe zählen oder geht es da dann als Ausnahme auch ohne Rezi?
    Ich hoffe mal meine Fragen waren verstänlich :D

    Meine Antworten^^
    Die Rezensionen müssen nicht bis zum 31.8. auf dem Blog sein, können aber =) Im besten Fall ist deine E-Mail mit den Antworten am 3.9. verschickt und wenn dann eine Rezi z.B. genau am 3.9. veröffentlicht worden ist dann zählt die selbstverständlich noch zu den August Aufgaben.
    Wenn es eine Sperrfrist gibt für das Buch . . . dann schreib das bitte in die E-Mail und du reichst die Rezi dann nach wenn die veröffentlicht werden darf =)


    LG
    Silke

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  3. @Silke
    danke, das hilft mir echt weiter :D

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Kommentare versüßen einem den Tag. So geht es zumindest mir ;) Daher freue ich mich über jedes einzelne Wörtchen und bin auf eure Meinungen gespannt.

Alles Liebe,
Filo ♥