Donnerstag, 4. Oktober 2012

*Rezension* Under the never sky

Quelle: HarperCollins Publishers

Titel: Under the never sky
Autorin: Veronica Rossi 
1. Band einer Triologie
Ausgabe: Taschenbuch
Verlag: Harper Collins
Erschienen: 01.01.2012
Sprache: englisch
Originaltitel: - 
Deutscher Titel: Gebannt - Unter fremdem Himmel
Seitenzahl: 384
Preis: 9,99 $ (US)
ISBN: 978-0-0620-7204-7


in meinen Worten
Aria lebt in einer wohlbehüteten Welt. Keiner muss sich mehr Sorgen um Krankheiten machen und kann sich jederzeit in sogenannte Realms flüchten, da der Platz in Reverie, wie die "Stadt" genannt wird, beschränkt ist. Diese Realms (virtuelle Welten) sind perfekter als die Realität, in denen alles möglich ist. Doch nachdem Aria bei einem verbotenen Ausflug in die Außenwelt auf der Suche nach ihrer Mutter erwischt wird, wird sie kurzerhand in der Wildnis ausgesetzt. Dort stößt sie auf Perry, welcher von Geburt an einem Stamm in der Wildnis angehört und so manche außergewöhnliche Gabe besitzt. Doch nicht nur Aria braucht die Hilfe von Perry, um zu überleben, auch er ist auf sie angewiesen. Nach der Entführung seines Neffen, an der er sich die Schuld gibt, wird er von seinem Bruder aus dem Stamm verjagt und macht sich auf die Suche nach seinem Neffen. Doch nur Aria kann ihm als Bürgerin von Reverie helfen, den Jungen zu finden.


Ich bin schon vor einer Weile auf die deutsche Ausgabe des Buches gestoßen. Sofort fand ich den Klappentext interessant und wollte mehr von dieser dystopischen Welt wissen. Als ich das Buch dann bei den englischen Sonderangeboten auf Amazon entdeckt habe, musste es einfach in den Warenkorb.

Aria ist von Anfang an anders als die typischen Mädchen aus Dystopien. Sie ist nicht blind für das System in dem sie lebt und als sie mit ihrer Mutter keinen Kontakt mehr aufnehmen kann, versucht sie herauszufinden was passiert ist. Damit möchte ich nicht sagen, dass Aria von Anfang an Reverie und ihre Welt schlecht findet oder gar rebelliert, aber sie ist nicht naiv oder dumm. Sie macht sich einen Reim aus den Geschehnissen und kombiniert. Vor allem in der Außenwelt merkt man, wie sie sich weiter entwickelt, immer stärker wird und nach und nach mehr dazu lernt. Denn perfekt ist sie keineswegs. So hat sie zu Beginn der Geschichte besonders Vorurteile gegenüber den Menschen, die in der Wildnis leben.
Auch Perry hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Seine besondere Fähigkeit, besser Hören und Sehen zu können, macht ihn von Anfang an außergewöhnlich, auch wenn in der Außenwelt viele Leute mit solch einer Fähigkeit leben. Wie Perry in dieser doch recht grausamen Welt mit seinem Neffen Talon umgeht und alles für ihn tun würde, ist beeindruckend. Genauso wie er versucht Aria zu helfen, als er sie noch nicht einmal kennt. Allerdings hat auch er zu Beginn sehr viele Vorurteile und entwickelt sich während der Geschichte weiter.

Nicht nur wegen den Charaktere ist diese Dystopie besonders. Auch die Welt die Veronica Rossi erschaffen hat, ist herausragend. So gibt es in ihrem Roman mindestens zwei verschiedene Gesellschaftssysteme. Reverie ist hochtechnisch ausgestattet und betitelt sich als "besser als die Realität", während in der Außenwelt beinahe steinzeitliche Kulturen herrschen. Und dann gibt es da noch die Gebiete, die zu Reverie gehören, aber vom System her verschieden sind.
Außerdem hat die Autorin der Dystopie auch ein paar Fantasy ähnliche Ideen hinzugefügt. So leben in der Außenwelt Leute wie Perry, die außergewöhnlichen Fähigkeiten besitzen.

Die Handlung ist oft sehr spannend, sodass man mit Aria und Perry mitfiebert. Und auch wenn die beiden nicht dauernd in Lebensgefahr schweben, wird es nicht langweilig. Besonders die Interaktion und die Gespräche unter den Charakteren finde ich hier sehr interessant. Vor allem da Aria und Perry durch die vielen Vorurteile zuerst nicht sehr gut miteinander auskommen und es so oft zu Streitereien, etc. zwischen den beiden kommt.
Der Schreibstil von Veronica Rossi macht es einem auch sehr einfach in die Geschichte einzutauchen und mit Aria und Perry mitzufühlen.     


Für diejenigen, die mal wieder eine außergewöhnliche Dystopie lesen wollen, kann ich das Buch nur empfehlen. Es ist abwechslungsreich und wartet mit neuen Ideen und tollen Charakteren auf. Ich bin jedenfalls schon sehr auf den zweiten Band gespannt. Dieser wird übrigens "Through the ever night" heißen und im Deutschen "Getrieben - Durch ewige Nacht".

Quelle: Oetinger Verlag
Das Cover meiner Ausgabe gefällt mir sehr gut. Es drückt einerseits die Wildnis, andererseits auch die moderne Welt Reveries aus. Das Mädchen kommt meiner Vorstellung von Aria sehr nahe und die Farbgestaltung ist einfach wunderschön.
Auch das deutsche Cover gefällt mir von der Gestaltung sehr gut. Mit dem schwarzen Hintergrund ist es relativ schlicht und das A mit dem Kopf ist natürlich ein Hingucker. Allerdings hat es nicht so viel mit der eigentlichen Geschichte zu tun.

Kommentare:

  1. Hey,

    So werde ich das mit den Cover auch machen :)
    Du liest Englisch!!!
    Möchte ich auch unbedingt machen, aber suche noch nach relativ "einfacher" Lektüre ;)
    Hast du noch was??

    Ja, Praktikum freue ich mich auch schon, wobei ich auch etwas nervös bin :)
    Ob ich das alles kann und so.
    Bei uns haben auch noch manche nichts. Mag ich immer nicht so gerne auf den letzten Drücker...

    "Susannah" ist bisjetzt kann gut, das Mädchen ist auf jeden Fall super kess und lustig. Nur die Liebesgeschichte ist mir noch zu 0815- so wie viele. Ich brauche Besonderheit! ;D

    Liebe Grüße

    Fina

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  2. Deine Nachricht:
    Oh, da habt ihr euch ja richtig viel Mühe gegeben. Und ich entdecke es erst jetzt! Tut mir leid, dass ich es nicht früher gelesen habe, jetzt habe ich nämlich schon meine Mail abgeschickt... Soll ich dann trotzdem noch das Formular ausfüllen?

    Meine Antwort:
    Nein, musst du nicht machen =)

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